Die Sonne seh ich nicht.

Doch ich seh ihr gebrochenes Licht.

Die Blätter fliegen mit dem Wind.

Denn der Winter kommt geschwind.

Des Meeres rauschen stört nicht mehr.

Denn ohne Wellen wäre alles stumm, wär alles leer.

Ich geb einfach niemals auf; steige diesen Berg hinauf.

Die Kastanien knirschen unter meinen Zehen, von hier oben kann ich das Tal sehen.

Reben getaucht in graues Licht.

Mehr als atmen braucht man nicht.

Ganz in Ruhe, doch geballt, kommt das Frühjahr auch schon bald.

Und der Tumult, das Leben pur, lässt kaum noch Zeit für meine Ruh.

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