Es regnet wie in Strömen

Und ich höre nur das Dröhnen

Der Bässe, satt wie das Grün des Laubs.

Die Regentropfen sammeln sich auf meiner Haut.

Es riecht nach Frühling, es schmeckt der Tee.

Auf der Wiese, gesaumt von Tropfen, wächst der Klee.

Helmut Schmidt hat seine letzte Zigarette schon geraucht.

Wie Reinhard Mey, nach dem letzten Glas im Stehen abgetaucht.

Es donnert, es blitzt, Spektakel der Natur.

Die Luft ist rein, von Feinstaub keine Spur.

Entlang der Spree, sind Menschen in Galerien,

Fabulierend über südliche Ökonomien.

Im Berghain herrscht wie immer schon der Vollrausch.

Im Bundestag debattiert man noch den Informationsaustausch.

Am Potsdamer Platz regieren Schlips und Krawatte.

Am Köpi gibt es am ersten Mai Krawalle.

Und die Menschen schauen von Ost nach West.

Von der Mauer von einst bleibt nur ein kläglicher Rest.

Die Busfahrer freundlich, die Verwaltung ein Kampf.

Mit dem Fahrrad unterwegs, überall riecht es nach Hanf.

Das Catering vom Spanier schmeckt, die Kanzleikultur stimmt.

Sehnt euch nach dieser Stadt, sie packt euch bestimmt.

Es regnet wie in Strömen,

Es weht der Wind.

Und das Wetter übernimmt

Ein Startup, weil wir hier unternehmerisch sind.

 

 

 

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s