Zitronenduft in der Luft

Zypressen wachsen in der Kluft

Du malst mir eine Zukunft

Voller Spaß, bar jeder Vernunft

Wiesen, Strand, Hauptsache liegen

Ein Ort, da muss ich mich nicht verbiegen

Lavendelfelder und hebräischer Gesang

Im Handgepäck ein bisschen Sturm und Drang

Das Wasser ist blau, der Himmel ist es auch

Und dann die rote Schubkarre, der gelbe Schlauch

Zikaden zirpen unter den Zypressen in der Sommernacht

Der Katze leuchtende Augen sieht man aufblitzen, gibt man Acht

Eine alte Frau schaut sich um bevor sie das Wasser aus dem Springbrunnen klaut

Im Aquarium sieht man einen portugiesischen Fisch, der sich still sein Zuhause baut

Palmen zieren die Esplanade, auf dem Schnitzel ist die richtige Panade

Wer in dieser Hitze schuften muss, dem gehöre Gnade

Summst du das italienische Lied, das ich einst auf Rhodos hörte

Erklimmst du den schweizer Gipfel, der nie jemand anders gehörte

Im südfranzösischen Hafen, marokkanischen Minztee trinkend

An der belgischen Küste am Abend, über England die Sonne sinkend

Lockst du mich an einen Ort, der in meinen Erinnerungen lebt

Am Fuße des Vesuvs, auf dass er nie mehr bebt

Ich mache die Augen zu und ich bin dort

An diesem erträumten, doch realen Ort

 

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